„Du siehst mich“

Deutscher Evangelischer Kirchentag in Berlin 2017

Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Pfarrer Markus Lesinski am Stand der protestantischen deutschsprachigen Kirchengemeinden Indiens (Aufnahme aus unserem Archiv)

„Du siehst mich“ – mit diesen Worten aus 1 Mose 16,13 wurde in diesem Jahr zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag eingeladen, dem größten kirchlichen Laientreffen der Welt, das in diesem Jahr in Berlin und am 28.05.2017 mit dem großen Festgottesdienst zum 500-jährigen Reformationsgedenken in Wittenberg gefeiert wurde. Gottesdienste, Gebete, Stille, Meditation, Vorträge, Diskussionen, Konzerte, ein Markt der Möglichkeiten als große Ausstellungsmesse und vieles andere mehr wurde den 105.000 Dauerteilnehmern und 30.000 Tagesgästen angeboten.

„Du siehst mich“ – die Deutschsprachigen Protestantischen Kirchengemeinden in Indien, Nepal und Bangladesch stellten u.a. mit den Schwestergemeinden in Bangalore, Chennai und Colombo vom 25.-27.05.2017 in der Messehalle 1.1 im Rahmen des „Marktes der Möglichkeiten“ aus und erzählten von sich. Der „Markt der Möglichkeiten“ ist eine Messe für Gemeinden und Initiativen, die ansprechen, interessieren und Menschen werben will. Gleichzeitig werden hier aber auch Kontakte geknüpft. Pfarrer Lesinski sprach mit Praktikantenbewerbern, die in den kommenden Monaten in den Gemeinden mitarbeiten wollen.

Die Deutschprachigen Protestantichen Kirchengemeinden in Indien, Nepal und Bangladesch stellten im Bereich der „ Karawanserei – Christen im Nahen Osten“ aus. Hier wurde seit dem Kirchentag 2011 auf Initiative von Pfarrer Lesinski und auf Bitten des Kirchentagspräsidiums die bedrückte und bedrückende Situation von Christen im Nahen Osten bis hin nach Indien über Konfessionsgrenzen hinweg mit Hilfe von Präsentationsständen  sowie einer „Teeplatz-“ Runde dargestellt bzw. auf sie aufmerksam gemacht.

Die äthiopisch, armenisch, koptisch und syrisch orthodoxen Kirchen in Deutschland, die koptisch evangelische Kirche in Ägypten (“Nilsynode”) sowie das Institut für koptische Musik und Hymnen im koptisch orthodoxen Patriarchat Kairo haben auch in diesem Jahr im Marktbereich 1 mit seinem kommunikativen „Teeplatz“ mitgewirkt. In diesem Jahr wurde auf dem Stand der “Kirchen in Indien” in der Karawanserei zusätzlich auf die Situation der Religions- und Glaubensfreiheit auf dem indischen Subkontinent hingewiesen.

Markt der Möglichkeiten. Aufnahme von der offiziellen Webseite des Kirchentages