„…und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen…“ „… und das habt zum Zeichen: welchen ich küssen werde, der ist’s; den ergreift und führt ihn sicher ab.“ Da liegen Welten zwischen den Zeichen. Hirten und Könige bringen Geschenke. Pharisäer und Soldaten führen in Gefangenschaft und auf’s Schafott.
Ein Kind zu küssen, ist Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Ja, der Kuss ist Zeichen der Liebe, des Friedens, des guten Willens. Judas, der Jünger pervertiert dieses Liebeszeichen – und saß doch noch kurz zuvor mit an der gemeinsamen Tafel.
Die Menschen auf den letzten Stationen des Lebensweges von Jesus sind nicht nur biographisch interessant, sondern vor allem typologisch: Was sind das für Typen – Pontius Pilatus, Petrus, Judas z.B. ganz nah und doch so distanziert, begeistert und doch feige, groß und – als es drauf ankommt – so schwach und klein. Typen, wie sie mir auch bekannt und vertraut sind. Ja, wie ich sie als Teil meiner eigenen Typologie wiedererkenne.

Bitte nehmen Sie in Ihre und Eure Gebete auf – Fürbitten
+ die Menschen, die sich weltweit reformatorischen, orthodoxen und katholischen Kirchen hingezogen fühlen und ihren Glauben im Alltag zu leben versuchen
+ die Menschen, die vom Terroranschlag in Kaschmir betroffen sind
+ die religiösen und sozialen Minderheiten in Indien
+ die muslimische Minderheit der Rohingyas in Myanmar und Bangladesch
+ die Menschen in den Erdbeben- und Tsunamigebieten Indonesiens
+ die Menschen in den Flutgebieten Südindiens
+ die Menschen in Mali, Syrien, im Irak und Jemen, in der Ukraine und in Venezuela, im Hungergebiet am Horn von Afrika (Äthiopien, Eritrea, Somalia, Sudan und Uganda), in Nepal, Bangladesch und die Flüchtlinge in Europa und Afrika, im Nahen Osten und in der südasiatischen See
+ die Menschen in Deutschland, Frankreich und Monaco
(Zusammen mit dem ökumenischen Fürbittkalender des WCC)
S

Soll auch Ihr/ Euer Gebetsanliegen im Gottesdienst berücksichtigt werden? Teilen Sie es Pfarrer Lesinski mit.
Mit herzlichem Gruß
Ihr und Euer
Markus Lesinski, Pfarrer

… auch das noch! „Wo aber keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.“ (Platon, 428/427–348/347 v. Chr., griechischer Philosoph)

Schauen Sie doch auch mal auf die Seiten der einzelnen Gemeinden:
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